So wurden die Ergebnisse der KESCH-Umfrage bisher umgesetzt

 

Laut unserer Umfrage zur "Kooperation Elternhaus-Schule" (KESCH) im Juni 2015 befanden 68 % der Elternschaft das Dreiergespräch "Schüler-Eltern-Lehrer" als wichtig.

 

Deshalb entschieden wir uns auf Beschluss der Lehrerkonferenz und in Absprache mit dem Elternbeirat für die Durchführung der Lernentwicklungsgespräche in den Jahrgangsstufen 1-3 anstelle der Zwischenzeugnisse.

Das Lernentwicklungsgespräch ist ein verbindliches Gespräch zwischen Lehrkraft und Schüler/in im Beisein der Eltern/eines Elternteils. Es werden Lernentwicklung und Leistungsstand des Schulkindes stärkenorientiert gewürdigt. Am Ende des Gesprächs wird eine gemeinsame Zielvereinbarung getroffen, die die Weiterentwicklung des Kindes in der Schule unterstützen kann.

 

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zum Lernentwicklungsgespräch:

 

  • Warum Lernentwicklungsgespräche?

    • konkrete und effektive Unterstützung bei der Lernentwicklungsberatung
    • unmittelbarer, kindgemäßer Austausch zwischen Schulkind, Lehrkraft und Eltern
    • Lernen als dynamischer Prozess, der von Lehrkraft und Eltern in gemeinsamer Verantwortung begleitet und optimiert werden soll
    • Aussagen entsprechen den Inhalten eines Zwischenzeugnisses, sind aber besser verständlich, da sie im Dialog umfassender erläutert und erklärt werden können
    • Leistungen des Kindes werden gewürdigt und Ziele sowie konkrete Maßnahmen für das zweite Schulhalbjahr vereinbart

 

  • Einschätzungsbogen als Gesprächsprotokoll

    • Selbsteinschätzung wird vor dem Gespräch zu Hause vom Kind (evtl. mit Hilfe der Eltern)
          ausgefüllt
    • Ankreuzfragen zu Sozialverhalten, Arbeits- und Lernverhalten in 3 bzw. 4 Kategorien zu beantworten
    • Feld für zusätzliche Bemerkungen
    • Jahrgangsstufe 3: Noten in den Fächern D, M, HSU werden als Orientierung mit eingetragen

 

  • Durchführung des Gesprächs

    • Ort: Klassenzimmer
    • Zeit: außerhalb der Unterrichtszeit
    • Dauer: etwa 20-30 min.
    • Einbezug der Eltern bei der Zielvereinbarung, die handschriftlich eingetragen wird
    • Unterschrift aller Beteiligten
    • Bögen werden kopiert, Schüler/in erhält Original, Kopie des Bogens kommt in denSchülerakt

Wir wünschen unseren Schülern und Eltern gewinnbringende, wertvolle
Gespräche, die vor allem die Kinder auf ihrem Bildungsweg unterstützen
und in ihrer Entwicklung voranbringen.

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